Dienstag, 24. November 2015

Geschenkidee: Mein Pullover

Leute, wer kennt nicht das ewige Problem: Was schenke ich bloß meinen Liebsten zu Weihnachten!? Das Fest der Liebe kommt wie jedes Jahr viel zu schnell. Überrascht müssen wir feststellen, dass in genau einem Monat das Christkind vor der Tür stehen wird und unsere Liebsten voller Spannung auf die große Bescherung warten. Doch was zur Hölle soll man bloß schenken? Das große und stets wiederkehrende Problem: als Betreiber eines DIY-Blogs erwarten die meisten Freunde und Verwandten kreative und ausgefallene Geschenke, die aber selbstverständlich nicht zu gebastelt aussehen. Ein wirklich schwieriger Job.

Dieses Jahr konnten wir diese Brücke aber schlagen und haben, auch für euch, eine wunderbare Bastelanleitung. Hiermit bastelt ihr in Nullkommanix ein schickes Weihnachtsgeschenk, mit der erwünschten persönlichen Note. Bei einem schwedischen Klamottenladen unseres Vertrauens haben wir einen äußerst unauffälligen grauen Pullover gekauft. Kostet nicht viel und danach sieht es auch aus. Doch letzteres sollte sich schnell ändern.

Mit einem zwei Rollen Nylongarn, einer Nadel, einer Vorlage und ausreichend Geduld bewaffnet gingen wir ans Werk. Die Vorlage haben wir im wunderbaren WWW gefunden. Sucht einfach nach eurem Lieblingsmotiv mit – wichtig – dem Suchbegriff „geometrisch“. Hier haben wir einige Anregungen gefunden. Eure Vorlage müsst ihr nun ausdrucken und ausschneiden. Die Papiervorlage haben wir dann mit Stecknadeln auf dem Pullover positioniert und mit Kopierpapier und einem Schnittmusterrädchen auf den Stoff kopiert. Nun haben wir die geometrische Form mit einem Standard-Stich auf den Pullover gestickt. Wir finden unser Vögel wunderschön und macht aus einem einfachen Pullover ein ganz persönliches Unikat. Auch wenn ihr in Sachen Basteln/Sticken/Handarbeit nicht wirklich versiert seid, das sollte jeder hinbekommen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachbasteln und Nachsticken und hoffen euch in puncto Weihnachtsgeschenke ein wenig weitergeholfen zu haben.









Sonntag, 15. November 2015

Goodbye Thailand, ...

Nun waren wir drei Wochen im schwül-heißen Thailand unterwegs und haben uns vom Norden des Landes bis in den Süden durchgeschlagen. Drei traumhaft schöne Wochen mit Sonne, Strand und immenser Freundlichkeit. Ja, die Thais sind ein sehr höfliches und überaus freundliches Volk, das uns auf unserer Reise jederzeit aufs herzlichste empfangen hat. Eine Freundlichkeit und Zufriedenheit, die man in unserem Land leider viel zu oft vermisst. Wir wirklich mehr als begeistert von dem Land des Lächelns. Um euch mit auf Reisen zu nehmen, haben wir uns bereits während unseres Trips ein paar Notizen gemacht und möchten euch nun einen kleinen Abriss von unseren interessantesten Stopps geben. 
Unsere Reise durch Thailand startete in der Hauptstadt und Supermetropole Bangkok. Eine Stadt voller Gegensätze. Hier begegnen sich Tradition und Moderne, Tempel und Hochhäuser, Armut und Reichtum. Man sagt, dass man die Stadt entweder hasst oder liebt. Dazwischen gibt es nicht viel...Wir sind eine Ausnahme und liegen irgendwo dazwischen. ;) Bangkok ist ein Moloch. Es hat ein Nachtleben, das teilweise erschreckend ist, Gegenden, die übel sind und wartet an anderen Stellen mit einer Schönheit auf, die einen absolut überwältigt. In Bangkok hatten wir einen vertätigen Aufenthalt (eigentlich hatten wir weniger Nächte eingeplant) und diese Zeit braucht man auch, um sich einen angemessenen – wenn auch nur oberflächlichen – Überblick von dieser riesigen Stadt zu verschaffen. Natürlich haben wir versucht und der Kürze der Zeit möglichst viele Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besuchen und uns unter das bunte Volk zu mischen. 
Erste Station: Der Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) ist der Tempel des Königs im alten Königspalast in Bangkok. Der Tempel voller Prunk, Gold, Glitzer und leider auch chinesischer Touristen ist überwältigend und befindet sich auf einem riesigen Areal. Ein absolutes Muss! Der Wat Pho ist ebenfalls ein Königlicher Tempel, der im Zentrum der historischen Altstadt unmittelbar südlich des Königspalastes liegt. 
Der Wat Saket (auch Goldener Berg genannt) ist wohl eine der bekanntesten Hauptattraktionen in Bangkok und auch eine der – wie wir finden – schönsten. Der Wat Saket ist das totale Kontrastprogramm zum Rest der pulsierenden Stadt. Über 1237 Stufen gelangt man an die Spitze des 79 Meter hohen Tempels. Endlich Ruhe! Hier hat man einen traumhaft schönen 360° Blick auf die Altstadt von Bangkok. 
Natürlich standen noch andere Stationen auf unserer Entdeckungstour: China Town, Sukumvit, der Flower Market, der Chatuchak-Markt (ist der größte Markt seiner Art weltweit), eine Tour auf dem Chao-Phraya-Fluss (wirklich nicht das sauberste Gewässer), u.v.m. 
Natürlich haben wir auch nicht vor einer der vielen Garküchen halt gemacht. Zunächst musste man sich doch stark überwinden auf der Straße neben Kakerlaken, Ratten und Straßenhunden zu speisen – doch was den Thais gut tut, kann uns ja nicht schaden. Und wir wurden belohnt. Hmmm Lecker, jetzt noch einmal ein Massaman Curry aus Chinatown / Bangkok. 
Nach unserer Sightseeing-Tour durch die riesige Metropole ging es weiter in den Norden. Genauer in die Ruinenstadt Geschichtspark Sukhothai (ein UNESCO Weltkulturerbe). Die alte Stadt wird durch Erdwälle und Wassergräben von 1,8 km x 1,4 km Ausdehnung umgeben – es handelt sich hierbei also um ein ziemlich weitläufiges Museum. Innerhalb und außerhalb der alten Stadtmauern befinden sich fast 200 Tempelruinen, die ältesten Ruinen stammen aus dem 13. Jahrhundert. Wir haben uns in unserem Resort Fahrräder geliehen und sind – bei praller Sonne – die, über das Land verstreuten, Tempelanlagen abgefahren. 36°C, 90% Luftfeuchtigkeit. Der ein oder andere würde das für eine verrückte Idee halten, aber der Fahrtwind war bei dieser Hitze wirklich eine gelungene Abkühlung. Zu guter Letzt haben wir uns den Sonnenuntergang am Wat Mahathat im Zentrum der Stadtmauern angeschaut. Traumhaft! Übernachtet haben wir in einem Resort, ganz in der Nähe des Geschichtsparks. Das Thai Thai Sukhothai hat nicht viel gekostet und war doch eine unserer schönsten Bleiben in Thailand. Mit den süßesten und herzlichsten Rezeptionistinnen, die man sich vorstellen kann – stets gekleidet in traditioneller Kluft. 
Danach ging es weiter gen Norden: Chiang Mai, die zweitgrößte Stadt in Thailand. Hier haben wir einige Trips ins Umland gemacht. Zunächst waren wir in einem Elefanten Park. In Chiang Mai und Umgebung gibt es unzählig viele Elefantenparks, aber keiner ist wie der Elephant Nature Park. Während die meisten Parks die faszinierenden Dickhäuter benutzen, um mit Ihnen das schnell Geld zu machen, läuft es in diesem Park ganz anders ab. Die Touristen sind dazu da, den Park zu erhalten und die Tiere zu versorgen. Das Wohl der Tiere steht hier an vorderster Stelle und das heißt unter anderem: Kein Elefantenreiten. Wir haben lange recherchiert, bevor wir uns für einen passenden Park entschieden haben. Uns kamen sehr schnell Zweifel auf, ob einer dieser gewöhnlichen Elefantenparks wirklich das Richtige für uns ist. Man liest davon, dass die Tiere häufig sehr schlecht behandelt und gequält werden. Solche Geschichten gibt es zuhauf und u.a. auf einer unserer wichtigsten ReiseApp/-Webistes TripAdvisor zu lesen. Im Elephant Nature Park wird hingegen versucht, den Tieren eine möglichst natürliche Umgebung zu bieten. D.h. viel Freiheit und Freiraum! Fast alle Elefanten die hier untergekommen sind haben eine sehr tragische Vergangenheit. Viele der Tiere wurden beim Abtransportieren von gefällten Bäumen eingesetzt oder waren Hauptattraktion in einer der unzähligen Unterhaltungsshows. Diese Arbeiten sind für die sensiblen Dickhäuter, mit einem stark ausgeprägten Familiensinn, absolute Tierquälerei. Im Elephant Nature Park finden sie endlich ihre Ruhe. 
Einen Tag danach haben wir eine Kochschule besucht. Die Thai Farm Cooking School. Unser Tag mit Liam war ein super Erlebnis. Wir haben viele verschiedene traditionelle Gerichte gekocht und einen super Einblick in die thailändische Küche erhalten. Einen kompletten Tag lang haben wir uns auf der wunderschönen Anlage aufgehalten und viel über die einheimischen Lebensmitte und Rezepte erfahren. Obwohl wir zu Hause auch öfters Thai kochen haben wir hier viel Neues gelernt, wovon wir euch sicherlich bald berichten werden. 
Nach unserer letzten Station im Norden ging es ab in den Flieger und ab in den Süden. Unsere erste Station war der unfassbar schöne Nationalpark Khao Sok. Hier haben wir auch eine super Tagestour unternommen. Als erstes ging es mit dem Boot (ca. eine Stunde) über den Chiaw Lan Lake. Ringsherum erhob sich ein spektakuläres Bergmassive. Am entlegenen Bootshaus angekommen hatten wir genügend Zeit, um im klaren Wasser zu schwimmen und uns ein wenig abzukühlen. Danach ging es auf zur Höhle. Nach einer zweistündigen Tour durch den Dschungel und durch zahlreiche Flüsse ging es in die Tiefen einer riesigen Höhle. Bewaffnet mit eh schon nassen Klamotten und einer Stirnlampe wanderten wir rund 200 Meter tief in die dunkle Höhle. Wir wollen uns lieber nicht ausmalen, an welchem Getier wir hier vorbeigekommen sind. Die Höhle hat uns einiges abverlangt: klettern, schwimmen und stets auf unseren Kopf aufpassen. Klingt abenteuerlich und war es auch. Fazit: IMMER WIEDER! 
Nach diesem anstrengenden Trip hieß es dann für die letzten Tage: Sommer, Sonne und Strand. Zunächst haben wir der Insel Koh Yao Noi einen Besuch abgestattet. Im Resort Paradise @ Koh Yao hatten wir einen Strand für uns allein und jeder einen Jacuzzi auf dem eigenen Zimmer *pornös*. Hier haben wir aufs Feinste unsere Seele baumeln lassen. Nach diesem Besuch im Paradis, ging es weiter nach Krabi Town, an einen der Schönsten Strände in dieser Region. Der Klong Muang Beach. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf Koh Hong und einige weitere Inseln der Phang Nga Bucht. An unserem letzten Tag war dann Inselhopping angesagt. Mit dem Speedboot haben wir die Hotspots bzw. die schönsten Inseln der Andamanensee besucht. An den besten Plätzen hat unser Guide den Anker ausgeworfen und uns Zeit zum Schnorcheln gegeben. Gemeinsam mit ihm konnten wir die bunte Unterwasserwelt Thailands kennenlernen. 
Wie ihr merkt, der Urlaub war traumhaft, voller inspirierender Begegnungen und toller Erfahrungen. Die paar Zeilen reichen gar nicht aus, um unsere Erlebnisse 1:1 wiederzugeben, aber wir hoffen euch einen guten Überblick über unseren Thailand-Tripp gegeben zu haben. Fest steht: Wir waren nicht zum letzten Mal im Land des Lächelns. 

Alles Liebe,