Dienstag, 27. Oktober 2015

Auf nach Thailand und...


Nun ist es endlich soweit, endlich startet unser Jahresurlaub. Dieses Jahr geht es für uns für drei Wochen nach Thailand. Herrlich! Wie wir schon berichtet haben, hat das diesjährige Koffer- bzw. Rucksackpacken eine wahre Herausforderung dargestellt. Wir sagen nur 14 Kilo für 3 Wochen. Jetzt heißt es nur noch: einmal alles checken (Reisepass, Tickets), Blumen an die Nachbarn verteilen, Fenster zu und raus aus der Bude. Wir sind schon ganz gespannt, was uns unsere Reise in diese völlig fremde Kultur zu bieten hat. Wir hatten es bereits angekündigt, dass wir zu unserem Trip einen ausführlichen Post online stellen. Wir hoffen euch viele Inspirationen und Ideen mitzubringen. 

Wir wünschen euch einen hoffentlich nicht all zu regnerischen Herbst und freuen, wenn wir bald wieder etwas von uns hören lassen dürfen.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Kunterbunter Schlüsselbund


Biii was ein mieses Herbstwetter! Wer hat diesen Monat bloß erfunden? Komplett überflüssig – zumindest wenn es in diesem Umfang regnet, stürmt und nervt. Umso besser, dass wir uns bald verziehen und in den Flieger gen Süden starten. Genauer gesagt: Es geht für drei Wochen nach Thailand. Mit einem vollgepackten Rucksack werden wir – hoffentlich – Großteile dieses wunderschönen Lands erkunden.

Bis dato sind wir damit beschäftigt unsere gewohnte Reisepackmenge zu reduzieren. Oh ja, hier müssen wir Prioritäten setzen. Wart ihr schon einmal für mehrere Wochen, nur mit einem Rucksack bepackt, unterwegs? Wir haben erschreckende Packlisten von erfahrenen Rucksack-Experten gefunden, nach deren Angabe man ein paar Schuhe und zwei T-Shirts für drei Wochen einpacken soll. Wahnsinn! Nicht realisierbar. Naja, wir werden euch hier auf dem Laufenden halten und euch natürlich einen netten Reisebericht stricken. :) 

Jetzt aber zu unserem Projekt. Nichts aufwändiges, schnell und einfach gemacht und mit einer wunderbaren Wirkung. Einfach euren Lieblingsnagellack und euer Schlüsselbund herausgesucht und schon habt ihr alle Utensilien für dieses DIY zusammen. Wir haben die Schlüssel zunächst mit einer ordentlicher Portion Nagellackentferner gereinigt und schon kann es losgehen. 

Alles Liebe,


Freitag, 23. Oktober 2015

Sweets for my Sweet


Ein kleines Geständnis: Wir finden Kaffeeklatsch ist 'ne super Erfindung. Und was unsere Omi schon töfte fand, kann doch keine schlechte Sache sein. Keine Frage, sich an einem Sonntagnachmittag mit Freunden zu einer Portion Kaffee und Kuchen mit Schlagoberst zu treffen ist schon sehr, sehr oldschool. Nein wir sind noch nicht im Rentenalter und ja, wir stricken, backen und kaffeeklatschen trotzdem gerne. :)

Heute stand unser sonntägliches Zusammentreffen (das klingt so oll) unter dem Motto: Sweets for my Sweets aka Kuchen für alle. Wir haben komplett unvernünftig – weil nicht die richtige Saison – eine Blaubeertarte bzw. eine Zitronentarte gespickt mit Blaubeeren gebacken. Jaja, Blaubeeren erntet man Anfang Juli und gewiss nicht im Oktober. Aber das schert uns nicht. Auf der Suche nach einem schnellen und einfachen Rezept sind wir auf die Seite von Lidl.de gekommen. Neben dem Shop betreibt Lidl nämlich noch weitere Projekte. Unter anderem auch eine Rezept- bzw. Kochseite. Hier gibt es einige Schmankerl zum Nachkochen und Nachbacken. Glaubt man kaum, aber wir können die Seite nur wärmstens empfehlen. Hier ist auch der Link zu unserem Blaubeer-Tarte.
Na der sieht doch ziemlich YUMMI aus, oder? Zwar ist aus unserer Tarte dann doch eher ein Blechkuchen geworden. Der traumhaft zitronig-frische Geschmack ist aber geblieben.
Für den Teig braucht ihr:
60 g Butter
30 g Puderzucker 
1 Prise Salz 
1 Eigelb
100 g Mehl
Mehl zum Bearbeiten
Fett für die Form 

Für den Belag:
2 Zitronen
300 g Blaubeeren
3 Eigelbe
40 g Speisestärke
100 g Schlagsahne
120 g Zucker
1 EL Butte

Bei dem Rezept haben wir es uns dieses Mal ziemlich einfach gemacht und verweisen an dieser Stelle an diese Rezept-Seite. Hier findet man noch viele weitere interessante und Rezepte, von denen wir bestimmt noch ein paar vorstellen werden. Wie immer wünschen wir euch jetzt aber erstmal VIEL SPAß beim Nachbacken und Probieren. Alles Liebe, 


Sonntag, 18. Oktober 2015

Selfmade Ohrringe


Hallo zusammen, 

wir hoffen Ihr hattet ein schönes und nicht allzu verregnetes Wochenende. Wir haben uns an diesen verregneten Tagen mal wieder unserer Baselecke gewidmet. Der Plan bestand eigentlich darin, für ein wenig Ordnung zu sorgen und endlich mal auszumisten. Nach zwei Minuten intensivsten Um- und Aufräumens ist uns eine angebrochene Packung Efaplast in die Hände gekommen. Tja, das konnte doch kein Zufall sein. Wie war das noch gleich? Was du heute kannst besorgen ... Wo waren wir gleich stehen geblieben? Ach ja, wir haben den Rest des Tages gebastelt. Dieses Mal ein Projekt, das bereits seit langer Zeit auf unserer To Do-Liste stand. Bei einer guten Freundin haben wir vor einiger Zeit einen wunderschönen Steckerohrring gesehen, den wir unbedingt haben wollten. Mit ein wenig – übriggebliebenen – Efaplast  Kleber, Nagellack und Standart-Ohrsteckern haben wir uns diese Stecker nun nachgebastelt. Zur Info: Die Efaplast-Reste sind übrigens von dem spitzen Ringschalen-DIY übrig geblieben. 

Zunächst haben wir ein zwei Euro großes Stück flach ausgerollt (rund 1-2mm). Mit einem scharfen Messer haben wir dann die gewünschte Form ausgeschnitten und mit der flachen Kante leichte Kerben in die Efaplastmasse gestrichen. Die Formen haben wir einen Tag lang trocknen lassen und am darauffolgenden Tag lackiert. Man kann es kaum glauben, aber diese schrägen Farben hatten wir auch mal auf den Nägeln. Jetzt nur noch die Ohrstecker aufkleben und schon waren unsere DIY-Ohrstecker fertig.

Vielleicht habt ihr ja auch noch in irgendwelchen Ecken solche Bastelreste liegen. So gesehen hat uns unsere Aufräumaktion dann doch noch mehr DIY-Arbeit gemacht. Aber nichts schöner als das! Für Ideen, wie man jegliche Woll-, Efaplast- und Bastelreste verwerten kann sind wir euch natürlich überaus dankbar. :)

So jetzt wünschen wir euch erstmal ein schönes Restwochenende und 
einen guten Start in die neue Woche. 

Dienstag, 6. Oktober 2015

Von Brügge nach Gent - willkommen in Flandern

Kennt ihr das Phänomen, das Jahr ist fast vorbei und trotzdem hat man noch ohne Ende Resturlaub? In meinem Urlaubsjahr 2015 sah und sieht es ganz ähnlich aus. Den ein oder anderen Brückentag geschickt genutzt, hatten ich gar nicht das große Bedürfnis, für eine längere Zeit in den Urlaub zu gehen. Schließlich steht ab Ende Oktober auch noch eine dreiwöchige Superreise auf unserem Plan. Dann geht es endlich nach Thailand! Und nachdem ich die drei Wochen Urlaub und die Weihnachtsferien in meinen Urlaubskalender eingetragen hatte, bin ich mit den restlichen arbeitsfreien Tagen äußerst sparsam umgegangen. Was also tun, mit dem aufgesparten Urlaub? Bevor ich eine Woche zuhause herumgammel und nicht weiß, was ich mit mir anstellen soll, wollte ich doch lieber einen kleinen und günstigen Kurzurlaub unternehmen. Natürlich kann man, wenn solch eine gigantische Reise noch bevorsteht keine riesen Sprünge machen und das große Geld ausgeben. Aufgrund dessen habe ich mich gemeinsam mit einer Freundin auf den Weg ins schöne belgische Flandern begeben und die Städte Brügge und Gent auf die Fahne geschrieben. Was soll ich sagen, eine grandiose Idee! :)
Zunächst ging es in das verschlafene, traumhaft schöne und touristisch komplett überlaufene Städtchen Brügge. Außer aus dem berühmten Film mit Herrn Farrell – ihr wisst von welchem ich  spreche – habe ich mich noch nicht weiter mit diesem Städtchen befasst. Die 10 Seiten im Reiseführer konnten mich diesbezüglich auch nicht sonderlich schlauer machen. Also nichts wie hin und auf Erkundungstour gehen. Ist Brügge wirklich so klein wie wir zunächst angenommen hatten? JA! Ist es so malerisch schön, wie es immer wieder behauptet wird? OHHH JA. Das sogenannte Venedig des Nordens hat sich seit dem späten Mittelalter kaum verändert und macht seitdem einen ausgiebigen Schönheitsschlaf. Das sieht man zu Genüge. Und obwohl jeden Morgen tausende Touristen die Stadt belagern, verliert es doch nicht seinen Charm. Zierliche Stufengiebeln, Türmchen und Winkelgässchen prägen das Stadtbild. Brügge zählt rund 120.000 Einwohner, 138,4 km² Grundfläche und kein einziges Hochhaus. Kleiner Fun Fact: Kein Gebäude darf größer als der 83 m hohe Belfried sein. 
Der mittelalterliche Innenstadtkern wurde komplett als UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und dann vor einigen Jahren als Kulturhauptstadt Europas geadelt. Das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert besteht aus einer langgestreckten gotischen Fassade und liegt direkt am „Grote Markt“. Damals war Brügge eine der reichsten und am dichtesten bevölkerten Städte des Kontinents. Um eine andere Perspektive von der Stadt zu bekommen, sollte man eine Bootstour (für nur 8 €) unternehmen. Alle paar Minuten hält eines der kleinen offenen Boote an einer der vielen Haltestellen. Hiermit schippert man circa 30 Minuten über die Kanäle, die heißen hier übrigens „Reie“. Vorbei am „Rozenhoedkaai“ -  eine der meistfotografierten Ansichten in Brügge.
Einen Tag später ging es weiter nach Gent – etwa eine Autostunde von Brügge entfernt. Ehrlich gesagt war uns diese Stadt überhaupt kein Begriff. Dennoch haben uns einigen selbsternannten Belgienexperten das Städtchen mehrfach empfohlen und somit unser Interesse für die unbekannte Schönheit geweckt. Also, nix wie hin! Gent ist die drittgrößte Stadt Belgiens und ist Brügges Konkurrenz in Sachen Tourismus. Die beiden Altstadtstraßen, die am Ufer der Leie liegen, sind nahezu ein Freilichtmuseum historischer Baustile. Auch hier findet man einen wunderschönen gotischen Belfried, der ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt (wie auch viele andere Bauwerke in Gent). An dieser Stelle müssen wir aber stoppen. In Gent gibt es so unwahrscheinlich viel zu sehen. Jede Straße bietet neue, unglaublich schöne Sehenswürdigkeiten. Wirklich, ein Wahnsinn, dass man in dieser wunderschönen Stadt kaum Touristen sieht. Die Stadt ist wirklich ein super Geheimtipp.
In den Cafes, Bars und Restaurants erlebt man das richtige Belgien und bekommt typisches belgisches Essen aufgetischt. Unter Restaurant-Tipp ist das chice und stylische Fast-Food-Restaurant „Balls of Glory“ hier kann man jeden Tag zwischen zwei gefüllten Buletten und einer entsprechenden „Unterlagen“ wählen (z.B. Salat oder Kartoffelstampf). Wirklich sehr lecker! Ein weiteres Muss, das sich jeder Gent-Besucher auf die Fahne schreiben sollte, ist die Werregarenstraatje (Graffiti-Straße). In dieser freien „Grafitti-Zone“ das Sprayern erlaubt. Eine traumhaft schöne Kulisse.

Wir hoffen, dass wir euch die Städchen ein bisschen näher bringen konnten und euch Inspirationen für euren nächsten Kurzurlaub liefern konnten. Bis dann,